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Kufstein – Gedenkmesse „100 Jahre Andreas-Hofer-Statue“

Ein warmer Sommerabend kündigt sich an. Am Kalvarienberg treffen sich die Schützen, Kaiserjäger und die Koasara. Dazu anwesend die Vertreter der Stadt Kufstein, der Stadtmusikkapelle, der Feuerwehr und der Cimbria. Domkapitular Stadtpfarrer Dr. Josef Petzer zelebriert - direkt unter dem Denkmal - die hl. Messe. Beeindruckend die von Hauptmann Maximillian Kaneider kommandierte Schützenkompanie und die abgefeuerten Salutschüsse. Die feierliche Kranzniederlegung wird mit dem Lied vom „Kameraden“ umrahmt. Daran folgt die Enthüllung einer Gedenktafel des Bundes der Tiroler in Wien. Alle Beteiligten treffen sich anschließend im Stadtsaal und verfolgen die Videos von 1926 (schwarz-weiß) und vom Festumzug zum Fest am 31.05.2026. Die Festredner Johannes Baumgartner (Tirolerbund), Harald Gogl (Koasara), Klaus Reitberger (Kulturreferent der Stadt) und Klaus Berek (BH) erläutern die Gedenkkultur und die Zusammenhänge mit Andreas Hofer. Dank und Anerkennung gebührt den Organisatoren.

 

Text der Gedenktafel:

Denk. Mal

Ursprünglich sollte die Statue des Andreas Hofer als Denkmal in Wien ihren Platz finden. Gestiftet von den Tiroler Vereinen in Wien und im Guß 1914 vollendet kam es dazu – durch die Nachkriegswirren bedingt – nicht mehr. Der Bund der Tiroler in Wien übergab diese Statue daher an das Land Tirol mit der Bitte um geeignete Verwendung. Schließlich erklärte sich die Stadt Kufstein bereit, bei einem Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges auch Andreas Hofer miteinzubeziehen. Im Jahr 1926 wurde die Denkmalanlage feierlich eröffnet und eingeweiht. In Wien als Sybol der Freiheit angedacht, ist die Statue vor 100 Jahren auf diesem Platz zum Sinnbild der Einheit des 1918 geteilten Tirols geworden.

11. Juli 2026 Tirolerbund Wien (seit 1863)

Kranzniederlegung, Koasara-Teilnehmer

Foto: TV D‘ Koasara, 6330 Kufstein

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